5 Tipps, um mehr Wasser zu trinken

5 Tipps um mehr Wasser zu trinken

Trinken mal wieder vergessen?

Ich war zwar schon immer eine fleißige Wassertrinkerin, aber an manchen Tagen merke ich am Abend, dass ich mal wieder zu wenig getrunken habe. Und dann könnte ich auf der Stelle gleich eine ganze Flasche Wasser trinken. Dabei sollte doch jeder von uns, je nach Beschaffenheit des Körpers, plus/minus 1,5 Liter über den Tag verteilt trinken. Vor allem im Sommer wenn die Temperaturen so richtig in die Höhe schießen, wie es aktuell der Fall ist. Ganze 31 Grad messe ich an diesen wunderschönen Mai-Tagen.

 

Mein Resümee der 40-Tage Wasser Challenge: du bist dein eigener Chef

Deswegen bin ich umso glücklicher, dass ich mir durch die 40-Tage Wasser Challenge mit Madhavi @Kaerlighed.de zusätzlich zu meinen Trinkgewohnheiten eine weitere geschaffen habe. Die 40 Tage #saufenmitmadhavi sind wie im Flug vergangen, nur noch einen Tag geht die Challenge. Und was soll ich sagen? Es fühlt sich super an. Super, weil man bei dieser Challenge seine eigenen Regeln schafft. Du bist dein Chef, du stellst die Regeln auf, du motivierst dich. Ich persönlich kann es gar nicht ausstehen, wenn ich meinen inneren Schweinehund gewinnen lasse und das war die perfekte Herausforderung.

Wie viel Wasser braucht der Körper?

40 Tage Wasser trinken – und zwar so viel, wie man mein Körper wirklich braucht. Dafür habe ich mir meinen Tagesbedarf an Wasser ganz einfach anhand meiner Körperstatur und den Tätigkeiten ausgerechnet. Denn je nachdem wie groß du bist und ob du den ganzen Tag sitzt oder dich sportlich betätigst, brauchst du auch unterschiedlich viel Wasser. Im Internet gibt es dafür zahlreiche Tipps und auch Apps, die dir helfen, deinen persönlichen Grundbedarf an Wasser auszurechnen. Ich habe zu Beginn einige dieser Apps ausprobiert, aber ich nutze sie nicht jeden Tag. Einmal richtig berechnet, habe ich einen Richtwert und an diesem orientiere ich mich jeden Tag.

Erfolg nach wenigen Tagen

Bereits nach dem ersten Tag hat dieses wunderbare Gefühl eingesetzt. Ich weiß nun, wie viel ich trinken muss und mache es auch. Wie schon gesagt, ich mag es überhaupt nicht, gegen mich selbst zu verlieren. Und weil die Effekte durch das Wasser trinken sofort spür- und sichtbar werden, war die Challenge gar nicht so schwer, wie ich gedacht habe. Ist doch klar, dass ich gleich morgens zu der Trinkflasche greife, wenn ich sehe, dass meine Haut viel mehr strahlt, ich viel schneller wach werde, mich besser konzentrieren kann, mein Essverhalten regulierter ist und vor allem meine wenn auch leichten aber doch sichtbaren Augenringe verschwinden, die vor allem immer dann gut zu sehen sind, wenn ich zu wenig getrunken habe.

Tricks und Tipps, um mehr Wasser trinken

Weil man sich an gute Sachen aber schnell gewöhnt und der Alltag einen manchmal doch einholt, habe ich mir meine individuellen Trinkhilfen geschaffen. Es gibt natürlich unzählige Tipps, um mehr Wasser zu trinken. Aber da wir alle unterschiedliche Arten zu leben haben, musst du  für dich selbst entscheiden, was für dich am besten funktioniert. Du bist dein eigener Boss. Einginge meiner Tipps und Gewohnheiten habe ich zum Beispiel auch mit Regeln oder Tricks verbunden. So fällt es mir noch leichter, meine Ziele umzusetzen umzusetzen.

Tipp 1. Nach dem Aufstehen trinken

Jeden Morgen trinke ich einen guten halben Liter Wasser. Ich hatte dies bereits in meinem letzten Beitrag erwähnt. Denn das Wasser, am liebsten frisch gekocht und noch ein wenig warm, macht mich wach und bringt meine Körpertemperatur auf ein gutes Niveau. Dafür fülle ich mir einfach abgekochtes Wasser in meine Trinkflasche und trinke es aus, während ich in der Frühe eine Runde spazieren gehe, um mir bei meinem Lieblingsbäcker leckeres Brot zu holen oder manchmal eine kleine Yogaübung mache, die mich für den Tag stärkt. Meine Regel dabei ist: Wasser geht vor Kaffee. Da ich leidenschaftliche Kaffeetrinkerin bin, trinke ich morgens und nachmittags einen Kaffee, gerne auch zu einem Stück Kuchen. Zwei Tassen pro Tag genügen. Habe ich morgens das Wasser nicht ausgetrunken oder den Kaffee vorgezogen, gibt es nachmittags keinen mehr ;-) Da das Trinken am Morgen aber so gut tut, kommt das zum Glück selten vor.

Tipp 2. Trinkflasche griffbereit haben

Ob auf dem Büro- oder Küchentisch, im Rucksack oder Beutel, bei der Arbeit oder zu Hause. Meine wiederverwendbare Trinkflasche aus Glas ist immer in greifbarer Nähe. Und weil ich die Flasche Wasser immer im Blickfeld habe, dient sie mir nicht nur als Wasserspender, sondern auch als Reminder, um mehr Wasser zu trinken. Ist meine Flasche vor 12 Uhr noch nicht leer oder nur zur Hälfte, weiß ich, was zu tun ist.

Tipp 3. Wasser mit Geschmack

Säfte, Schorlen und andere süße Getränke sind ab und zu ganz lecker und erfrischend, aber so richtig Durst stillen können sie nicht. Vor allem ersetzen sie unser notwendiges Wasser nicht. Für die Genussmenschen unter uns, mich eingeschlossen, kann ich deshalb empfehlen, Wasser mit frischem Obst zu verfeinern. Das natürliche Aroma der Früchte gibt deinem Wasser die nötige Portion Geschmack und einen Hauch von Süße, je nachdem welches Obst du verwendest. Am liebsten gebe ich hauchdünne Apfelscheiben, Erdbeeren und dazu meistens einen Spritzer Zitrone in mein Wasser. Für diejenigen, die die Früchte nicht so gut vertragen, empfehle ich frische Minze oder Ingwerscheiben.

Tipp 4. Vor jeder Mahlzeit trinken

Eine der leichtesten Übungen ist wohl das Trinken vor dem Essen. Denn das Essen vergesse ich selten, viel zu gut schmecken so viele Gerichte. Wenn du vorher etwas trinkst, kann dein Magen das Essen besser verarbeiten und ich persönlich finde, dass das Essen noch besser schmeckt, weil durch das Wasser ein neutraler Geschmack im Mund herrscht. 

Tipp 5. Trinkgefäße mit Stil

Egal ob Tassen, Trinkgläser und Trinkflaschen – in meinem Küchenschrank stehen nur ausgewählte Trinkgefäße. Ich liebe schöne Sachen, denn sie machen einfach gute Laune und motivieren mich ganz unbewusst, an einer Sache zu arbeiten und weiterzumachen, egal was ich gerade tue. In diesem Fall natürlich ausreichend zu trinken. Aber nicht nur das. Wenn ein schönes Glas oder eine schöne Trinkflasche aus Glas auf meinem Tisch steht, trinke ich nicht nur viel, ich kann aus irgendeinem Grund auch alle anderen Aufgaben viel einfacher erledigen, denn die gute Laune überträgt sich auf alle anderen Bereiche.

 

All diese Tipps sind nach der 40-Tage Wasser Challenge noch stärker in meinen Alltag integriert, als sie es vorher schon waren und mein innerer Schweinehund ist in der letzten Zeit ganz schön leise geworden. Und selbst wenn du nur eine Regel für dich selbst setzt, merkst du schnell, wie gut das tut. Ich mache auf jeden Fall weiter. Von guten Angewohnheiten kann man schließlich nie genug haben. Das gilt im Übrigen nicht nur für das Wasser trinken, sondern auch alle anderen Ziele, die man sich setzt. 

 

Anna von CARRY